Ein Blick in Lügdes Zukunft

Lügde (mes). Das integrierte kommunale Entwicklungskonzept (kurz: IKEK) geht in die letzte Runde. Bereits kommenden Donnerstag, 26. Oktober, findet die Abschlusskonferenz statt, zu der alle interessierten Bürger, Vereine und Unternehmen eingeladen sind.

Das IKEK verbindet eine gesamtstädtische Entwicklungsstrategie mit der Betrachtung aller einzelnen Ortsteile und wird künftig als strategische Grundlage für das planerische Vorgehen in der Stadt Lügde dienen. Im Rahmen der Entwicklung des Konzepts hatte jeder Bürger die Möglichkeit, seine eigenen Ideen und Vorstellungen zu vier Themenbereichen einzubringen:

Soziale Infrastruktur, Bürgerschaftliches Engagement und Bildung

Städtebauliche Entwicklung, technische Infrastruktur, Nahversorgung

Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Energie, Klima, Ressourcenschutz, Verkehr

Tourismus, Dorfökologie und Landschaft, Kultur, Brauchtum, Freizeit

Bei der 1. Zukunftskonferenz am 8. März dieses Jahres im Dorfgemeinschaftshaus Rischenau, die über 130 Bürger aus allen zehn Ortsteilen besuchten, wurden in einer ersten großen Abfrage die Potenziale und Mängel Lügdes in den vier Handlungsfeldern erhoben und diskutiert. Die Ergebnisse wurden zum Ende der Veranstaltung im Plenum vorgestellt. Bei einer 2. Zukunftskonferenz am 17. Mai wurden in den vier Arbeitsgruppen die von der Planungsgruppe Puche zusammengefassten Ergebnisse der ersten Zukunftskonferenz besprochen. Anschließend wurden konkrete Projektideen entwickelt, um die von der Planungsgruppe Puche entwickelten Leitbilder verfolgen zu können. Ergebnis der zweiten Zukunftskonferenz waren 14 Projektskizzen für mögliche künftige Leitprojekte.

Donnerstag, 26. Oktober, um 18.30 Uhr werden im Dorfgemeinschaftshaus Rischenau nun die Ergebnisse des Integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes im Rahmen der Abschlusskonferenz präsentiert. Hierzu sind wieder alle Bürger eingeladen.

Die Stadt Lügde wurde in die EU-Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen und wird in den Jahren 2016 und 2017 einen IKEK-Aufstellungsprozess durchführen. Hierzu sind große Anstrengungen sowie die Einwerbung entsprechender Fördermittel notwendig. Das fertige IKEK soll schließlich aufzeigen, wie dies organisiert und durchgeführt werden kann. Bereits Dienstag, 24. Oktober, wird sich die Steuerungsgruppe im Lügder Rathaus treffen und die bisherigen Ergebnisse und die von der Planungsgruppe Puche Projektideen diskutieren, bevor sie zwei Tage später öffentlich präsentiert werden.