Eine Premiere, die gar keine ist

Elbrinxen. Das neue Theaterstück der Elbrinxer Dorfbühne ist ein alter Bekannter. 1991 führte die Laientheatergruppe den Dreiakter „Mit Küchenbenutzung“ auf. Ein Stück, angesiedelt in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als vielen Familien wegen knappen Wohnraums von den Behörden fremde Leute in die Häuser gesetzt wurden und einige eben auch die Küche benutzen durften. Weil es in diesem Jahr nicht einfach war, ein neues Stück zu besetzen, besann sich die Dorfbühne auf diesen Klassiker. Und sofort war die alte Besetzung von 1991 zur Stelle. Bis auf eine Rolle seien alle wieder originalbesetzt, sagt Dorfbühne-Sprecher Karl-Heinz Blum. „Heute passen die Rollen sogar etwas besser auf das Alter der SchauspielerInnen.“

Erzählt wird die Geschichte von Max Piening, der als Pferdeschlachter seinen Lebensunterhalt bestreiten muss und schon bessere Zeiten gesehen hat. Seiner Familie werden die Senkpiels ins Haus gesetzt. Wie zu erwarten, geht das nicht reibungslos über die Bühne. Es geht um Liebe, Geld und das alles mit viel Humor.

Mehrere Wochen haben die neun Schauspieler bereits geprobt. Die Kulissen sind gebaut. Es kann also losgehen in Elbrinxen. Premiere ist Freitag, 16. März, um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen werden zur gleichen Uhrzeit am 17., 23. und 24. März gespielt. Die Karten kosten zehn Euro pro Stück und sind jeweils dienstags und donnerstags zwischen 16 und 18 Uhr unter (05283) 949123 oder im Internet unter marktscheune.info erhältlich.