VW Caddy blitzt jetzt in beide Richtungen

Hameln-Pyrmont. Der Landkreis Hameln-Pyrmont setzt ab diesem Monat ein neues Fahrzeug zur mobilen Geschwindigkeitsüberwachung ein. Nach fast 14 Jahren und 135000 Kilometern kommt für den Opel Astra Kombi jetzt ein Neufahrzeug vom Typ VW Caddy zum Einsatz. Ausgetauscht wird auch die in den Opel fest verbaute über 20 Jahre alte Radar-Messtechnik. Zukünftig wird zum Messen ein Einseitensensor eingesetzt.

Neben dem T5-Bulli soll das neue Fahrzeug wie bisher zur Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im gesamten Landkreisgebiet eingesetzt werden. Mit der neuen Technik können zur Verbesserung der Verkehrssicherheit Geschwindigkeitsüberwachungen in beide Verkehrsrichtungen, in Kurven, Engstellen und über mehrere Fahrspuren durchgeführt werden.

Auch Motorradfahrer

können gemessen werden

Auch Kontrollen beziehungsweise Messungen von Motorradfahrern sind mit dieser Technik möglich. „Das heißt, dass mit gleichzeitig ausgelöstem Front- und Heckfoto der Fahrer und das Kennzeichen künftig beweissicher dokumentiert werden können“, erläutert Andreas Stemme, Leiter des Straßenverkehrsamtes.

Neu ist auch die Organisation der Geschwindigkeitsüberwachung: Ab sofort wird der Messbetrieb in beiden Fahrzeugen regelmäßig von zwei Mitarbeitenden durchgeführt. Für die erforderlichen zusätzlichen Stellen konnte bereits neues Personal gewonnen werden.

Aus Sicht von Stemme wurde es Zeit, die in die Jahre gekommene Technik sowie auch das Fahrzeug zu ersetzen. „Im Rahmen unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Polizei nehmen wir unseren Beitrag einer intensiven Verkehrssicherheitsarbeit sehr ernst. Dazu gehört neben erzieherischen und aufklärenden Maßnahmen aber auch eine Beteiligung des Landkreises an der Verkehrsüberwachung im Hinblick auf unangepasste und überhöhte Geschwindigkeiten als Unfallursache. Daher war es auch in den politischen Gremien unstrittig, den notwendigen Austausch vorzunehmen und zielführend zu investieren.“

Auch die Einführung eines regelmäßigen „2-Mann-Messbetriebes“ ist sinnvoll, da dadurch die Sicherheit der Mitarbeitenden gesteigert wird und dieser Personaleinsatz auch dem der Polizei, sowie anderer Landkreise entspricht.