Beim Schulzentrum Nord läuft alles nach Plan

Hameln. Sechs Jahre hat die Entscheidungsfindung gedauert, nun ging doch alles ganz schnell: Seit Mittwochnachmittag trägt das Schulzentrum Nord eine Richtkrone – der Rohbau ist fertig. Damit bewege man sich, so Oberbürgermeister Griese bei strahlendem Sonnenschein im „Herzstück“ des Schulzentrums stehend und sichtlich stolz, nicht nur im Zeitplan, sondern mit 30,2 Millionen Euro auch im neu angesetzten Kostenrahmen. Denn ursprünglich waren einmal 21 Millionen Euro geplant – aber das ist viele Sitzungen und Diskussionen, viele Brandschutzmaßnahmen und Schadstoffgutachten her. Der Bau stammt immerhin aus den 1960er-Jahren.

Der Termin, zu dem alles fertig sein soll – Ende 2020 – könnte also eingehalten werden. Dann, betonte Landrat Tjark Bartels, gebe es im Landkreis Hameln-Pyrmont eine „ausgezeichnete Situation“ für die weiterführenden Schulen – sein Blick schwenkt dabei auch auf die gegenüberliegende Straßenseite, zur Linsingen-Kaserne, wo ein Neubau der Elisabeth-Selbert-Schule geplant ist.

Auch Jürgen Giesecke-Michelmann, der bei der Stadt Hameln für die Großbaustellen zuständig ist und seit der Grundsteinlegung im September quasi auf der Baustelle wohnt, schwärmt: „Da hinten ist mein alter Klassenraum. Wenn hier alles fertig ist, würde ich hier selbst wieder gern zur Schule gehen.“

Der Zeitplan sieht vor, dass die Schüler im nächsten Sommer die provisorischen Container verlassen und in die Gebäudeteile B und C einziehen. Der Bau am dritten Teil des Gebäudekomplexes soll dann begonnen werden. Der Richtkranz ist dann hoffentlich ab.