Immer Richtung Blatt und Blüte

Hameln-Pyrmont (ey). Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Hameln-Pyrmont hat mit dem „Tag des offenen Gartens“ vor vielen Jahren eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die mehr und mehr zum Happening für Blumenkinder und Pflanzenfans, für kleine und große Entdecker, für Genießer und Freizeitsuchende wird. Der Erfolg gibt den Organisatoren Recht, auf diesen grünen Pfaden weiter zu wandeln, denn aus einem Tag des offenen Gartens sind mittlerweile drei pro Jahr geworden.

Drei besondere Sonntage werden es, wenn private Gärten in Stadt und Land links und rechts des Weserflusses erneut besichtigt werden können. Nicht weniger als 30 Gärten werden zu sehen sein. Das Schöne an diesen Gartentagen ist die Authentizität, denen die Besucher hier begegnen: Da ist der Naturgarten genauso gefragt wie der Hanggarten oder der Steingarten oder oder oder. Und immer gibt es irgendwo Kaffee, Keks und Kuchen, bisweilen auch selbst gebackenes Brot, ein Glas Wein und gute Gespräche sowieso. Die Termine in diesem Jahr: Sonntag, 6. Mai, Sonntag, 24. Juni und Sonntag, 21. Oktober. Öffnungszeiten jeweils 10 bis 17 Uhr.

Freude, pures Vergnügen und großes Interesse schlagen den Teilnehmern des Tags des offenen Gartens stets entgegen. Gemischte Staudenpflanzungen, gelungene Gehölzekombinationen, gewagte Sinfonien aus Blatt und Blüte – erneut sind besondere Gärten geöffnet, die im Frühling ganz besonders lindgrüne und wunderhübsch blühende Momente vorhalten.

Diesen Sonntag, 6. Mai, können folgende Gärten von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden:

Natur- und Steingarten: Uwe Burgdorf, Im Winkel 8, Voremberg (Emmerthal) – alte Baumbestände, Blühsträucher und wilde Brombeeren, Skulpturen und Kunstobjekte aus Stein

Insektenfreundlicher Garten: Sabine Burkowsky, Reekeweg 1, Welliehausen – exotische Pflanzen, besondere Bäume und Sträucher, Teich, Terrasse

Entdeckergarten: Sandra und Frank Heilmann, Im Hohen Feld 7, Oldendorf – üppig bewachsener, belebter Gartenteich mit seltenen Pflanzen, Rosen, ökologisches Gärtnern und Imkern

Waldgarten: Kulturmühle Buchhagen, Kaleidoskop e.V., Mechtild Steinhauer, Buchhagen 4 – stattliches Wäldchen, Übergangszonen von Wald zu Wiese mit vielen Tier- und Pflanzenarten, Café

Garten im Wandlungsprozess: Maria Krengielczak, Alte Heerstraße 20, Hemmendorf – großzügige Blumen- und Staudenrabatten nach „holländischer Art“, kleiner Gemüsegarten, alter Obstbaumbestand

Raritätengarten: Iris und Siegfried Loest und Tanja Tautrims, Kirchstraße 25, Hemeringen – Lesesteinmauern, kleine Pfade, seltene Gemüse- und Kräuterpflanzen, Backofen, Tomatenhaus