Kommentar

Von Jens F. Meyer

Sonnenschein und Softdrinklaune sollten bei aller Euphorie nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Beachbar auf Sand gebaut ist, solange Stadtmarketing, Verwaltung, Wirtschaftsförderung und Politik nicht auch weiterhin am Ball bleiben. Um den Fluss zu einer Lebensader der Stadt werden zu lassen, braucht es mehr als ein paar Tonnen Sand. Der finanzielle Spielraum hängt deutlich mit der Städtebauförderungsmaßnahme „Zukunft Stadtgrün“ zusammen. Wer daraus die größtmögliche Unterstützung auch in den nächsten Jahren fordert, muss starke Argumente haben. Oberbürgermeister Claudio Griese sagt, diesen Weg gehen zu wollen. „Wir müssen dranbleiben.“ Die Zeichen stehen gut, denn in der Tat haben „jahrelang die Weser und das Ufer nicht im Fokus gestanden“. Jetzt schon. Mit Geschick könnte daraus – samt Werder und Weserterrassen – eine prima Promenadenmischung werden.