Für Bundespreis nominiert

Hameln. Das Projekt „Hameln2030“ ist seit Juni 2017 offiziell abgeschlossen, trotzdem wird darüber noch geredet. Nicht nur in Hameln werden die Ergebnisse diskutiert, auch in Berlin ist es Gesprächsthema. Die Zukunftswerkstatt ist bei „Ausgezeichnet! Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung“, der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) initiiert wurde, nominiert.

Aus über 160 Bürgerbeteiligungsprojekten aus dem gesamten Bundesgebiet wurden zwölf ausgewählt. Alle eingereichten Projekte wurden von einer interdisziplinär zusammengesetzten Experten- und Bürgerjury bewertet. Für die ausgewählten Projekte geht es jetzt in die zweite Runde.

Zur entscheidenden Jurysitzung im September werden die Nominierten nach Berlin eingeladen. Dort haben sie die Möglichkeit, ihr Projekt in einer kurzen Präsentation vorzustellen und mögliche Fragen der Jury persönlich zu beantworten. Anschließend wählt die Jury die finalen Gewinner-Projekte aus.

Der Wettbewerb soll dazu beitragen, vorbildhafte Bürgerbeteiligungsprozesse sichtbar zu machen und damit einen Impuls zu geben, die Qualität von Bürgerbeteiligungsprozessen weiter zu steigern. „Genau das wollen wir auch in Berlin zeigen. Hameln2030 war ein großer Erfolg, und allein schon auf die Nominierung können wir sehr stolz sein“, sagt Projektleiterin Doktor Gesa Snell.

Es gibt insgesamt drei Kategorien, die ausgezeichnet werden: Vorhaben (zum Beispiel konkrete Bau-, Raumordnungs- und Naturschutzvorhaben vor Ort), Strategien (zum Beispiel Verfahren, bei denen Bürgerinnen und Bürgern bei der programmatischen oder strategischen Politikgestaltung mitreden können) und Regelungen (zum Beispiel frühe Beteiligung bei Gesetzen, Verordnungen oder Satzungen). Auch Bürger können mithelfen, dass Hameln2030 in Berlin ausgezeichnet wird. Denn noch bis Freitag, 3. August, kann online für das Projekt abgestimmt werden. Die Ergebnisse dieser Umfrage fließen ebenfalls in die endgültige Entscheidung derJury ein. Mitmachen kannjeder Bürger auf der Website des Bundesministeriums unter: https://survey.ifok.de/438663.