Ministerium fördert „gelungenes Projekt“

Hameln. Für die Zentralisierung der Elisabeth-Selbert-Schule auf dem Grundstück der ehemaligen Linsingen-Kaserne in Hameln erhält der Landkreis Hameln-Pyrmont Zuwendungen zur Sanierung von verschmutzten Flächen aus der Förderrichtlinie „Brachflächenrecycling“. Hierbei handelt es sich um Mittel in Höhe von bis zu 475000 Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen, die im September 2017 von der Kreisverwaltung beantragt wurden.

Nachdem der Landkreis und GSW (Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau & Projektentwicklung mbH) erst am 1. Juli 2018 als neue Besitzer die Schlüssel für das Kasernengelände übernommen haben, hat die stellvertretende Landrätin Ruth Leunig aus den Händen von Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, jüngst den Förderbescheid entgegengenommen. „Ich begrüße es sehr, dass so zügig nach der Besitzübergabe bereits die ersten Abbrucharbeiten ausgeschrieben werden und voraussichtlich schon Anfang 2019 beginnen können“, freut sich Leunig über die Zuwendungen und die damit verbundenen Projektfortschritte.

„Die Nachnutzung der Linsingen-Kaserne als Bildungsstätte ist ein gelungenes Projekt, welches das Umweltministerium gerne mit Fördermitteln des Landes und der EU unterstützt“, so Doods.

Ziel der Förderrichtlinie „Brachflächenrecyling“ ist die Sanierung von verschmutzten Flächen zum Zwecke der Erhöhung der nachhaltigen Nutzung von Brachflächen.

Die Fördergelder werden eingesetzt für den Rückbau von befestigten Flächen auf dem nördlichen Teil des ehemaligen Kasernengeländes, der jetzt im Besitz des Landkreises ist. Die tatsächliche Höhe der Zuwendungen steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, da der Bescheid auf einer Kostenschätzung basiert, der endgültige Auszahlungsbetrag jedoch von der Schlussabrechnung der tatsächlich ausgeführten Leistungen abhängig ist.