Hitze. Welle. Glut.

Weserbergland (mes). Hitze und kein Ende! Das Weserbergland brät seit Wochen unter der Sommersonne. Der Juli ist brandheiß, der August soll laut Prognosen keine große Abkühlung bringen. Heute kündigt sich der (vorerst) heißeste Tag des Jahres an – bis zu 36 Grad sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) möglich.

Der Hitze-Juli spiegelt sich auch in den Besucherzahlen der „Pyrmonter Welle“ wider: „Wir steuern auf eine Verdoppelung der Zahl der Badegäste im Vergleich zum Juli 2017 zu“, sagt der Chef der Stadtwerke Bad Pyrmont, Uwe Benkendorff. Bis vergangenes Wochenende kamen rund 14000 Badegäste; im gesamten Juli 2017 waren es 8200.

Auch Fleischereien freuen sich über Rekordzeiten. „Wir verkaufen viel mehr Grillgut als sonst“, bestätigt Jeanette Wiedemann. Die Fleischereifachverkäuferin von der Fleischerei Dutschke in Hameln beobachtet vor allem, dass nicht mehr nur zum Wochenende eingekauft wird. „Auch unter der Woche wird gegrillt.“ Die Objekte der Begierde seien dabei Würstchen, Nackensteaks, Grillbauchfleisch und viel Geflügel.

Also auf in diesen und die nächsten Hitzetage. Mit den folgenden HALLO-Tipps kann man sie genießen:

Klimaanlagen sollten auf 20 bis 26 Grad Celsius eingestellt sein, nicht niedriger. Bei zu großen Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen drohen Kreislaufprobleme.

Jalousien geschlossen halten.

Geräte wie Scanner, Kopierer und Drucker nur bei Bedarf anschalten, damit sie die Räume nicht zusätzlich aufheizen.

Etwa drei Liter täglich trinken. Die besten Getränke sind Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen oder Kräuter- und Früchtetees. Auch wasserreiches Obst und Gemüse (Melonen, Tomaten, Gurken) hilft.

Mittagessen nicht ausfallen lassen, der Körper braucht Energie. Leichte Kost (Salate) ist ratsam.

Kühles Wasser in Höhe der Pulsschlagadern über die Arme laufen lassen, Stirn befeuchten.

Sollten es Büro und Arbeitszeit zulassen, die Füße für kurze Zeit hochlegen – so schwellen Füße und Beine nicht an.