Weserbergland-Weg wieder komplett begehbar

Weserbergland. Als am 18. Januar das Orkantief „Friederike“ über Deutschland und insbesondere über die Mittelgebirge hinwegzog, war schnell klar, dass dadurch erhebliche Schäden entstanden sind. Große Waldgebiete mussten nach dem Orkan gesperrt werden, da bei Betreten sonst Lebensgefahr bestand.

Im Weserbergland wurden vor allem im Bereich des Reinhardswaldes und des Sollings so schwere Sturmschäden verursacht – neben den Wäldern waren auch die Wanderwege stark beeinträchtigt und in Mitleidenschaft gezogen worden. Davon betroffen war unter anderem der Weserbergland-Weg, der auf einer Strecke von rund 114 Kilometern zwischen Hann. Münden und Bodenwerder vollständig nicht mehr begehbar war.

Insgesamt sieben Etappen des offiziellen Wegeverlaufs mussten für Wanderer gesperrt werden. Schwere Maschinen wurden in den vergangenen Monaten von den zuständigen Landesforsten eingesetzt, um das Gelände wieder freizuräumen und die Wanderwege wieder zugänglich zu machen.

Während zwischenzeitlich einige Abschnitte wieder freigegeben werden konnten, gibt der Verein Weserbergland Tourismus nun erfreut bekannt: „Der Weserbergland-Weg ist für Wanderer wieder nahezu komplett begehbar.“

Einzig auf einem Abschnitt der dritten Etappe zwischen Gottsbüren und Bad Karlshafen ist der offizielle Wegeverlauf bei Gieselwerder weiterhin nicht zugänglich und der Ort Gieselwerder nicht mehr an den Wanderweg angeschlossen. Der Naturpark Reinhardswald hat in diesem Bereich eine Umleitung eingerichtet und markiert, sodass der Weserbergland-Weg für Wanderer uneingeschränkt genutzt werden kann. Wanderer, die Gieselwerder für ihre Wandertour als Zwischenstopp eingeplant haben, haben die Möglichkeit, ab Gottsbüren den Bus zu nutzen.

„Wir freuen uns, dass nach nunmehr rund sechs Monaten der Weserbergland-Weg wieder komplett begehbar ist und möchten den zuständigen Landesforsten für den tatkräftigen Einsatz in den Waldgebieten und auf den Wanderwegen danken“, erklärt Petra Wegener, Geschäftsführerin des Vereins Weserbergland Tourismus. „Mit dieser positiven Nachricht können wir unsere Wandergäste nun wieder mit gutem Gewissen auf den Weserbergland-Weg schicken und den goldenen Wanderherbst einläuten.“