Dicke Dinger

Hameln-Pyrmont (mes). Wer hat den Dicksten? Kürbis, meinen wir. Der Herbst ist da und mit ihm auch die Super-Beere. Aber: Kürbis ist nicht gleich Kürbis. Es gibt Hokkaido-Kürbisse, Butternut-Kürbisse, Ambercup-Kürbisse oder Spaghetti-Kürbisse. Zu sehen sind sie jetzt auf den heimischen Wochenmärkten, in Hof- und Lebensmittelläden und Supermärkten. Und vielleicht auch im heimischen Garten.

Mit rund 800 Sorten gilt der Kürbis als Symbol für die Vielseitigkeit und Launenhaftigkeit der Natur. Als Speisekürbis sind Hokkaido und Butternut am üblichsten, während man zum Schnitzen eher die großen und runden Halloween-Kürbisse nimmt. Kürbis ist zudem das Gemüse mit den größten Früchten. Außerdem haben sie einen hohen diätetischen Wert. Der Wassergehalt liegt bei 90 Prozent, sie enthalten wenig Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß. Kürbisse sind kaliumreich, natriumarm und enthalten reichlich Provitamin A (Carotin). Die im Fruchtfleisch enthaltene Kieselsäure wirkt sich günstig auf Bindegewebe, Haut und Nägel aus.

Grund genug, ihn jetzt wieder auf den Speiseplan zu setzen. Manch einer kann dabei sogar auf selbst gezogene Kürbisse aus dem eigenen Garten oder Balkon zurückgreifen. Kürbisse gehören nicht nur zu Halloween, sind im Herbst nicht nur Dekoration und kulinarisches Highlight, sondern auch im Gemüsebeet ein Hingucker. Schon ein großer Kübel genügt, um das Trendgemüse selbst zu ziehen. Ob es dann verspeist oder an anderen Exemplaren gemessen wird, ist Geschmackssache. Jedes Jahr wetteifern europäische Züchter in Ludwigsburg darum, wessen Gemüse die meisten Kilos auf die Waage bringt. Der dickste Kürbis Deutschlands wog im vergangenen Jahr knapp 800 Kilogramm. Und wie groß und schwer sind die selbst gezogenen Kürbisse im Landkreis Hameln-Pyrmont? Schicken Sie uns Fotos!